Beruf Unternehmensberater: Gut beraten, schlecht verkauft

Auch wenn das Image der Unternehmensberatungen etwas angekratzt ist, so büßen sie doch nicht an Aufträgen, Erfolg und Neueinstellungen ein: Rund 115.000 Menschen verdienen in Deutschland heutzutage laut dem BDU ihr Geld als Berater, vor zehn Jahren waren es lediglich 73.000 Menschen. Der Markt wächst immer weiter und auch im Jahr 2017 haben große wie kleine Unternehmensberatungen vor, noch mehr Berater einzustellen. Und auch die Absolventen streben weiterhin Jobs in den Unternehmensberatungen an.

Dabei locken nicht nur die üppigen Gehälter gerade Einsteiger in den Beruf, auch die Möglichkeit in einer kurzen Zeit sehr viele Unternehmen von innen kennenzulernen ist ein Anreiz. Genommen werden jedoch nur die besten und auch nur solche halten es bis zu einer Partnerschaft durch. Die Arbeitszeiten in der Consulting Branche sind nämlich nach wie vor furchterregend: Jemand, der mit einer 70-Stunden-Woche davonkommt, hat Glück.

Doch nicht nur die Noten sind ausschlaggebend für eine Stelle in einer der großen Unternehmensberatungen, auch Praktika oder Werkstudententätigkeiten können hilfreich sein. Es zahlt sich also aus, sich rechtzeitig zu informieren und auch schon während des Studiums anzufangen, zu arbeiten.