Abwerbeversuche von Headhuntern am Arbeitsplatz: Ab jetzt Geschichte?

Das Anwerben über das Diensttelefon eines potentiellen Kandidaten ist gesetzlich verboten – das ist nicht neu. Doch wie sieht es mit der privaten Handynummer eines Angestellten aus? Ist dieser zu Hause, mag ein Anruf in Ordnung sein, doch auf der Arbeit kann dieser die Konzentration eines Mitarbeiters stark beeinträchtigen.

Dennoch soll auch in Zukunft ein Anruf während der Arbeit nicht komplett untersagt sein. Es ist erlaubt, so einen Termin außerhalb der Arbeitszeit zu vereinbaren. Headhunter haben somit zukünftig die Aufgabe, sicherzustellen, dass sich ein möglicher Interessent nicht an seinem Arbeitsplatz befindet, wenn sie diesen länger über dessen Handy kontaktieren. Auf diese Weise wird es immer schwieriger, wechselwillige Kandidaten zu rekrutieren. Denn auch der Kontakt über die dienstliche E-Mail ist verboten.